Testosterontherapie des Hypogonadismus

Zusammenfassung

Hauptindikation für die Behandlung mit Testosteron ist der Hypogonadismus des Mannes im Sinne einer Substitutionstherapie. Ziel einer Testosteronsubstitution ist im Idealfall die Normalisierung sämtlicher «testosteronabhängiger» somatischer (Muskelmasse und rohe Kraft, Körperfettanteil, Körperfettverteilung, Behaarung, Knochendichte, Sebumproduktion der Haut) und sonstiger Parameter (allgemeines Wohlbefinden, körperliche Aktivität, Libido, Erektionsfähigkeit). Da natürliches Testosteron in der Leber im Rahmen des «first pass»-Effektes in starkem Ausmass abgebaut wird, gelangen bei der Substitutionstherapie verschiedenartige chemisch modifizierte Testosteronmoleküle zur Anwendung. Grundsätzlich stehen dabei folgende Präparate zur Verfügung:

Intramuskuläre, transdermale (transskrotales oder nicht-skrotales transdermales System, Gele), orale Testosteronpräparate (modifiziertes Testosteron) sowie Testosteronimplantate.

Dieser Artikel wurde in der Schweizerischen Ärztezeitung publiziert. Er ist in voller Länge als Download erhältlich: